MITROPA , DSG u.s.w.

  • Lekker Frühstücksservice mit kleiner Wurst-/Käseplatte, 19er Teller und Portionskännchen. Der Eierbecher hat weder das M-Logo noch eine Bodenmarke, passt aber exakt. blau03.jpg




    16cm Kuchenteller, 23er Speiseteller und eine 28cm große Platte: blau04.jpg




    Der tiefe Teller hat einen Durchmesser von 23cm, die kleine Schüssel 21cm: blau05.jpg

  • Die Familienkanne fasst 1,2L und wurde eher nicht im Speisewagen auf den Tisch gestellt. Selten: Die Untere des Mokka-Tässchens zeigt das gleiche, blaue Signet. Üblicherweise wurde die Untertassen ohne Logo geliefert. blau06.jpg




    Zum Schluss noch ein grosser Giesser in der Form RATIONELL und einem hellblauen Aufdruck. Mir wurde dazu gesagt, dass es sich um ein Stück der "Weissen Flotte" handeln würde, die auch von der MITROPA gastronomisch betreut wurde. blau07.jpg

  • In der Literatur habe ich dieses Service noch nicht entdeckt. Mir wurde von verschiedenen Personen versichert, dass es zu DDR-Zeiten auf Fähren verwendet wurde. Weil das Mitropa-M in der Mitte einer Welle steht, wird diese Serie (zumindest umgangssprachlich) Ostseewelle genannt.


    Die flachen Teller gibt es in den Formaten 16-19-23-25 und 28cm. ow4.jpg


    Sahnekännchen und Mokka-Tasse habe ich bereits. Vielleicht hat jemand einen Tipp, wo ich Kaffeetassen und -kännchen finden könnte :?: ow7.jpg


    Die Platten haben die Längen 36, 32 und 23cm. ow1.jpg

  • Alle Teile stammen aus dem VEB Porzellankombinat Colditz und wurde schätzungsweise von 1970-1990 produziert.


    Tiefe Teller wurden mit 21 und mit 23cm Durchmesser hergestellt. ow5.jpg


    Der Deckel der Zucker/Marmeladendose hat ein Wellenmuster im Porzellan. In dem feuerfesten Näpfchen rechts (D=9cm) wurde Harzer Würzfleisch serviert. ow6.jpg In den beiden 25 und 21cm grossen Schüsseln wurden Sättigungsbeilagen gereicht, das kleine 12cm Schüsselchen eignet sich für Kompott, Joghurt o.ä. ow3.jpg

  • Zum Schluss kommt noch die kleine Terrine mit einem Durchmesser von 18cm. Sie hat das gleiche schuppige Wellenmuster auf dem Deckel wie der Zuckerdosendeckel. Wurde das Tischväschen mit einer Höhe von 10cm bei unruhiger See fest geklebt?


    ow8.jpg ow2.jpg

  • Nach der Wende entschied man sich bei der MITROPA für die Serie "Donna" von Schönwald. Zum bekannten Schriftzug, nun in rot, fügte man noch das M mit dem 6-Speichenrad an. Auch die Speisewagen der Bahn waren nun weiss-rot-lila lackiert (sog.Pop-Waggons) und das Interieur wurde grundlegend nach westlichem Standart geändert. Die Viertelkugelleuchte stammt auch aus dieser Ära.


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  • Frühstücksgedeck mit Portionskännchen. Die Giesser und die Untertassen kenne ich nur ohne Emblem.


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    Die Schüsseln in den Durchmessern 18, 15 und 12cm konnten platzsparend aufbewahrt werden.


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  • Der Speiseteller hat einen Durchmesser von 26cm, der tiefe Teller (D=23cm)


    und ist eher für Salat als für Suppe geeignet.


    Dafür stehen eine Suppentasse und eine Eintopfterrine (0,5L plus Rand) zur Verfügung.


    donna4.jpg donna5.jpg

  • Die ovalen Platten messen 23 und 29cm in der Länge.
    Auf dem letzten Bild sind Zuckerdose, Pfefferstreuer, Eierbecher und eine 9cm hohe Tischvase zu sehen.
    Im Hintergrund ist die Bodenmarke Schönwald Germany mit Tanne erkennbar.


    donna6.jpg donna7.jpg

  • Tolle Terrine :thumbsup: und gute Größe für Eintopfgerichte mit Würstchen. Später bei der DSG passten in die Pötte mit dem braunen Kleeblatt (B1100) anfangs noch 1Liter rein, später nur noch 0,9L.


    Dass die Vignette entstempelt wurde ist :dash: schade - aber Ordnung musste halt sein.... Wurde an der Bodenmarke auch gebastelt?

  • Hierbei soll es sich um einen Nachttopf handeln. Eigentlich auch ganz schlüssig. Kann dass vieleicht jemand bestätigen, belegen oder vieleicht wiederlegen :pillepalle:
    Länge ca. 33,0 cm, Höhe ca. 9,5 cm u. Breite ca.11,5 cm.
    Gefertigt aus Keramik, mit einer ziemlich spröden Glasur.

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    Für die Smileys kann ich nichts,die waren vorher schon da :party:

  • Nie im Leben ist das ein Nachttopf! :negativ: Und schon gar nicht mit einer "spröden" Glasierung. Das wäre schon allein aus hygienischen Gründen unmöglich. Man stelle sich auch die Schweinerei vor, wenn dann in einer Kurve, oder aus sonstigen Gründen ein Topf nach dem anderen umgestossen wird......wer macht die Sauerei dann wieder weg? Ausserdem wären Nachttöpfe sicher rund.


    Das sieht eher nach einer großen Terrine für z.B. Soße, Knödel...oder ähnliches aus. Vielleicht für eine Vier-Sechs-Personenbestellung....oder für eine ganzes Abteil...... :hmm:

  • Ich würde als "ehemaliger Fachmann für Speisenzubereitung", sprich gelernter Koch eher vermuten, dass man damit Würzmittel geschöpft hat, wenn man grössere Mengen kochen wollte (Zucker,Salz).
    Gruß R
    :neo: ssi ?(

  • Da mir Geschirrteile aus diesem Material, von der DSG, nicht bekannt sind,würde ich das für mich ausschliessen. Als Arbeitsgerät in der Küche finde ich es auch ungünstig, da es einen ziemlich weichen Scherben und eine relativ weiche Glasur hat. Da wurden m.M.n. eher die Aluschaufeln benutzt.
    Ich hatte sie damals als Nachttopf (Aussage vom Händler) erworben. Dieser hatte ein, zwei Dutzend davon, aus Lagerbeständen (angeblich).
    Von alleine wäre ich auf die Idee auch nicht gekommen.

    Für die Smileys kann ich nichts,die waren vorher schon da :party:

  • Achtung!-Jetzt kommt hier Unruhe rein. :roflmao:


    Ich könnte schwören bei dem Teil handelt es sich um so 'ne Pinkelschüssel,speziell auch für Frauen.
    Schon zu Zeiten des Alten Fritz sahen die so Socierenartig aus,bzw.wurden zuerst auch Soßenschalen zweckentfremdet.
    Mir ist so,als hätte ich ähnliches auch mal im Krankenhaus gesehen. :?:

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